Steinmehl

Steinmehl Ludwig Engelhart

Steinmehl - der Nilschlamm des Gartens

Steinmehle sind vielfältig einsetzbar und leisten wertvolle Dienste im Garten als Bodenhilfsstoff, Regenerationsmittel, Kompostbeschleuniger und Neutralisationsmittel für belastete Böden.
Alle Steinmehle sind reine Naturprodukte. Sie werden aus Vulkangestein durch Feinstvermahlung gewonnen. Die Feinstvermahlung ermöglicht die beschleunigte Umsetzung und die aktive biologische Wirksamkeit. Viele für Böden und Pflanzen unentbehrliche Mineralstoffe und Spurenelemente werden durch Steinmehlgaben zugeführt. Sie sind sowohl auf basischen als auch auf sauren Böden gleich gut verwendbar.

Regelmäßige Gaben (alle zwei Jahre) führen dem Boden die notwendigen Mengen von unverbrauchter Kieselsäure (Sauerstoffsäuren des Siliciums), Spurenelemente und Tonsubstanzen zu. Bereits Justus von Liebig wies 1846 auf die Bedeutung des Siliciums für das Pflanzenwachstum und damit für die Nahrungsmittel hin. Viele Krankheiten der Haut, des Bindegewebes und der Zähne sind Folge von Kieselsäurearmut in den Nahrungsmitteln. Kieselsäure besitzt aber auch eine eminente antiseptische, seuchenverhindernde Wirkung.

Steinmehl mit seiner großen aktiven Oberfläche (1kg weist eine Oberfläche von 2500m² auf) und der vielseitigen Mineralzusammensetzung vermindert die Wirkung von Säuren.

Die einer Kalkung überlegene Silikatpufferung bewirkt eine nachhaltige Säurebindung und kontinuierliche Freisetzung der Spurenelemente. Dabei entstehen Tonminerale für die Bodenerneuerung.

Was Steinmehle leisten können

Steinmehle beleben jeden Rasen, verbessern den Boden – schwere Böden werden leichter bearbeitbar – Erträge werden sicherer.
Die Schmackhaftigkeit, Haltbarkeit und Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse nimmt zu. Sie erhöhen die Stabilität und Standfestigkeit der Pflanzen und stärken die Abwehrkräfte gegen Schadinsekten und Pilzbefall.
Einstäuben von Läusen mit Steinmehl macht diesen das Leben schwer.

Anwendung

Im gärtnerischen Intensivbetrieb wendet man bis zu 3 kg pro 10 m² und Jahr an. Ausbringung im Frühjahr oder mehrere Gaben während des Jahres möglichst im Rahmen eines Durchhackvorgangs oder vor Regen.
Man kann mit Steinmehl nicht düngen, jedoch die vorhanden Nährstoffe mobilisieren, Überdüngungen kompensieren und Mikronährstoffe anreichern. Die Umweltbelastung durch Nährstoffauswaschung wird verhindert.
Es gibt viele unterschiedliche Steinmehle.

Gerne beraten wir Sie, welches Steinmehl und welche Düngung am besten zu Ihrem Gartenboden passen.