Erdbeeren

Die süßen Früchte des Frühsommers entfalten ihr Aroma nur, wenn sie ähnliche Bedingungen vorfinden wir in ihrer natürlichen Heimat.
Spezialisiert auf Waldlichtungen, gedeihen sie auch im Garten an einem geschützten und sonnigen Standort mit humusreichem und leicht saurem Boden am besten.

Die optimale Pflanzzeit liegt im August und September.
Die Pflanzreihen legt man meist in einem Abstand von 50-60 cm an; innerhalb einer Reihe liegt der optimale Pflanzabstand bei 25 – 30 cm. Nicht zu tief pflanzen, die Wuchskraft leidet darunter.

Der Boden sollte vor der Pflanzung sorgfältig mit Kompost (ca. 5 l pro m²) und einem organischen Dünger verbessert werden, dieser kann auch direkt ins Pflanzloch eingebracht werden. Hierzu eignet sich besonders Engelharts Horn-Knochen-Blutmehl oder gut verrotteter Mist. Kalklose Steinmehle wie  Bentonit  verbessern den Boden des Erdbeerbeets weiter.

Bei der Ausbreitung der flach wachsenden Erdbeerwurzeln hilft eine Mulchdecke, welche idealerweise aus einem leicht sauren Substrat, wie Laub oder Rindenabfall, besteht.

 

Erdbeer-Auslaeufer
Kräftige Erdbeer-Ableger

Auch Stroh oder Grasschnitt eignet sich gut zum Mulchen. Unter der schützenden Decke bleibt der Boden feucht und locker, das Hacken entfällt.

Erdbeerpflanzen vermehrt man durch Abtrennung der kräftigsten Ableger.
Eine Herbstdüngung verbessert den Ertrag wesentlich, denn während der Herbstwochen bilden sich bereits die Blütenansätze des nächsten Jahres.

 

erdbeere
Gesunde Erdbeerpflanze

Erdbeeren können trotz guter Pflege bei ungünstiger Witterung von Pilzkankheiten (Grauschimmel) befallen werden.
Dem beugt man am besten vor, indem man die Pflanzen durch einen Guss mit Brennessel-Jauche stärkt sowie vorbeugend mit  Schachtelhalm-Brühe  spritzt.
Auch die Mischkultur mit Zwiebeln und Knoblauch stärkt die Widerstandskraft der Erdbeeren gegen Pilzerkrankungen.